ETFs sind einfach, flexibel und breit gestreut. Eine vermietete Immobilie arbeitet mit dem Geld der Bank, wird von Mieter und Steuer mitbezahlt und steht im Grundbuch. Zusammen ergänzen sich die beiden.
| ETF-Sparplan | Kapitalanlage-Immobilie | |
|---|---|---|
| Einstieg | ab wenigen Euro im Monat | Bonität nötig, Eigenkapital optional |
| Wer zahlt mit? | nur du | Mieter und Steuervorteil |
| Hebel | kein Kredit | arbeitet mit Bankkredit |
| Verfügbarkeit | täglich verkaufbar | langfristig gebunden |
| Schwankung | Kurse schwanken täglich | Wert schwankt weniger sichtbar |
| Aufwand | sehr gering | gering mit Hausverwaltung |
Also, der entscheidende Punkt ist der Hebel. Beim ETF wächst nur das Geld, das du selbst einzahlst. Bei der Immobilie wächst der Wert des ganzen Objekts, obwohl Mieter und Finanzamt einen Großteil der Rate tragen.
Wann ETF allein reicht: wenn du jederzeit an dein Geld willst oder dein Einkommen für eine Finanzierung (noch) nicht passt.
Ehrlich gesagt: Ich habe selbst beides. Und genau so baue ich das auch für meine Kunden auf, in der Reihenfolge, die zu ihrer Situation passt.
